Metallbau auf dem Campus
Philine Beyeler ist Metallbaukonstrukteurin und Junior-Projektleiterin Metallbau/ Fassadenbau. Im Interview gibt sie einen Einblick in ihre Arbeit.
Du bist mit deinem Team seit Oktober 2025 auf dem Campus Liebefeld tätig. Welche Bauarbeiten setzt ihr gerade um?
Bis Ende letzten Jahres haben wir die Festverglasungen zu den Lichthöfen im Gartengeschoss montiert. Damit konnten wir das Ziel einer dichten Gebäudehülle bis Ende 2025 erreichen. Jetzt arbeiten wir daran, die Passerelle zum BAG-Gebäude, die Anschlüsse und die Verkleidungen oberhalb der Festverglasungen fertigzustellen. Bis Mitte/Ende Februar müssen wir unsere Arbeiten abgeschlossen haben, damit die Gartenbauarbeiten beginnen können.
Mit welchen anderen Gewerken müsst ihr euch dabei abstimmen?
Wir haben viele Schnittstellen, zum Beispiel die Abdichtungsarbeiten der Flachdächer, Elektroarbeiten – da es elektrische Sonnenstoren gibt – und den Innenausbau. Für den Leichtbau und die Bodenbeläge bereiten wir Elemente vor, an die sie später anschliessen können.
Wie bist du zum Beruf der Metallbaukonstrukteurin gekommen?
Schon in der Schule hat mir das technische Zeichnen gut gefallen. Zuerst dachte ich daher an Architektur. Aber als ich bei meinem Vater im Metallbaubetrieb schnuppern konnte, habe ich den Beruf der Metallbaukonstrukteur/in und Projektleiter/in entdeckt, der mir sehr zugesagt hat. Und ich bin zufrieden mit meiner Entscheidung.
Was magst du an deinem Beruf am liebsten?
Dass er vielfältig ist. Mir gefällt, dass ich nicht nur im Büro arbeite, sondern auch auf die Baustelle gehen kann. Und ich habe mit vielen verschiedenen Gewerken zu tun. Allein bei uns intern gibt es die Schlosserei-, die Alu-, die Montageabteilung und den Kundenkontakt. Es bleibt es immer spannend und macht Freude.
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